Bayern-Ehrenpräsident packt aus: "AfD-Regierung wäre mein größter Alptraum"

upday.com 3 hours ago
Uli Hoeneß rechnet auch mit der ehemaligen Bundesregierung ab. (Archivbild) Peter Kneffel/dpa

Uli Hoeneß würde Deutschland verlassen, wenn die AfD regieren würde. Der 74-jährige Ehrenpräsident des FC Bayern München nannte dies in einem Interview mit der Bild seinen «größten Alptraum». Als Alternative hätte seine Familie eine Wohnung in der Schweiz, die seit fast 50 Jahren im Besitz sei.

Der Unternehmer äußerte sich im zweiten Teil des Gesprächs zu mehreren politischen Themen. Er lobte CDU-Chef Friedrich Merz scharf und kritisierte die vorherige Bundesregierung. Merz habe es geschafft, die «katastrophale Außendarstellung Deutschlands der letzten vier Jahre zu drehen», sagte Hoeneß der Bild. Besonders beeindruckt zeigte er sich von Merz' Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz: «Das hat Merz mit seiner beeindruckenden Rede auf der Münchner Sicherheitskonferenz nachdrücklich unter Beweis gestellt.»

Kritik an Baerbock wegen Sport-Politik

Hoeneß griff die frühere Außenministerin Annalena Baerbock (Grüne), heute Präsidentin der UNO-Generalversammlung, für die Politisierung des Sports an. Mit Blick auf Forderungen nach einem Boykott der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in den USA, Kanada und Mexiko sagte er: «Das ist für mich symbolpolitischer Blödsinn.» Er kritisierte, «dass Frau Baerbock zu den ersten zählte, die den Sport - wie schon bei Katar - wieder in etwas hineinziehen will, das er nicht lösen kann».

Baerbock hatte allerdings einen WM-Boykott ausdrücklich abgelehnt. «Das würde ja auch Kanada und Mexiko treffen, die ebenso Ausrichter sind», sagte sie dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Sie lehne es ab, «notwendige politische Debatten auf dem Rücken von Sportlerinnen und Sportler auszutragen, die jahrelang auf eine Meisterschaft hingearbeitet haben». Zuvor hatte sie gegenüber ntv betont: «Es ist egal, ob es um internationale Politik, um Wirtschaft oder um Sport geht. Wenn man nicht eine Grundform von Regeln hat, an die sich alle halten, dann funktioniert einfach eine Fußball-Weltmeisterschaft nicht.»

Forderung nach mehr Arbeit statt weniger

Hoeneß äußerte sich auch zum Tarifkonflikt im öffentlichen Dienst. Die Forderung der Gewerkschaft Verdi, die Arbeitszeit von 38 auf 35 Stunden zu reduzieren, bezeichnete er als völlig inakzeptabel. «Gerade haben sich Gewerkschaften und Arbeitgeber im Tarifkonflikt um den öffentlichen Dienst geeinigt. Ich finde es völlig okay, dass die Beschäftigten mehr verdienen werden. Überhaupt nicht okay war, dass von Verdi gefordert wurde, die Arbeitszeit von 38 auf 35 Stunden zu reduzieren», sagte Hoeneß der Bild.

Seine Schlussfolgerung: «Die Lösung für Deutschland ist doch nicht, weniger zu arbeiten - sondern mehr! Uns als Gesellschaft geht es jedenfalls nicht besser, wenn ein paar Funktionäre solche wahnsinnigen Ideen in die Welt setzen.» Er betonte, «dass wir Deutschen wieder mehr arbeiten müssen».

Hinweis: Dieser Artikel wurde mit Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt.

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